剃度 (tì dù) — (Buddhismus) Tonsur, das Rasieren des Kopfes als Ordinationsritus

Definition

Ein buddhistischer Begriff für die Kopfrasurzeremonie zur formellen Ordination als Mönch oder Nonne. Spezifischer ritueller Akt, nicht alltägliches Haareschneiden.

Substantiv
(Buddhismus) Tonsur, das Rasieren des Kopfes als Ordinationsritus

Beispiele

  • 剃度。
    Tā èr shí suì nà nián jué dìng tì dù chū jiā.
    Mit zwanzig Jahren entschied er sich, die Tonsur zu nehmen und Mönch zu werden.
  • 剃度。
    tì dù Yí shì zài sì miào de dà diàn lǐ jǔ xíng.
    Die Tonsurzeremonie fand in der Haupthalle des Tempels statt.
  • 剃度。
    Zhè wèi gāo sēng nián qīng shí céng zài cǐ tì dù.
    Dieser bedeutende Mönch nahm hier einst als junger Mann die Tonsur.

Herkunft

Zusammengesetztes Wort
构词法gòucífǎ
联合liánhéNebenordnung

Zwei gleichgewichtige Teile, ähnlich oder gegensätzlich in der Bedeutung, nebeneinander gestellt.

剃tìrasieren
度dùOrdination

剃 (rasieren) und 度 (Ordination) bezeichnen die beiden Bestandteile des buddhistischen Tonsurrituals.

Zeichen in diesem Wort

Für dieses Zeichen ist keine verlässliche Herkunft überliefert.

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Die meisten Zeichen — etwa vier von fünf — sind so gebaut: Ein Teil deutet die Bedeutung an, der andere die Aussprache.

Bedeutungsteil形符xíngfú
又又yòuHand
Lautteil声符shēngfú
石
石shí度dù
Die Laute haben sich auseinanderentwickeltDer Lautteil war vor zweitausend Jahren ein Hinweis — oft hilft er noch, aber nicht immer.

度 enthält 又 (Hand) sowie eine abgewandelte Form von 石; 石 liefert den passenden Klang, und die Hand steht für die Verwendung der Hand als Messgrundlage.

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