冤案 (yuān àn) — ungerechter Fall; Justizirrtum; fehlerhaftes Urteil

Definition

Ein 'Justizirrtum' – ein Rechtsfall, bei dem eine unschuldige Person zu Unrecht verurteilt wird. Betont das ungerechte Urteil, nicht das Verbrechen selbst.

Substantiv
ungerechter FallJustizirrtumfehlerhaftes Urteil

Beispiele

  • 冤案。
    Zhè ge yuān àn zhōng yú dé dào le píng fǎn.
    Dieser Justizirrtum wurde endlich aufgeklärt.
  • 冤案。
    Tā yīn wèi yuān àn zuò le shí nián láo.
    Er verbrachte zehn Jahre im Gefängnis wegen einer Fehlverurteilung.
  • 冤案。
    Fǎ lǜ yīng gāi bì miǎn yuān àn de fā shēng.
    Das Gesetz sollte verhindern, dass Justizirrtümer passieren.

Herkunft

Zusammengesetztes Wort
构词法gòucífǎ
偏正piānzhèngBestimmung + Kern

Der erste Teil grenzt den zweiten ein: Er sagt, um welche Art von Sache es sich handelt.

冤yuānUngerechtigkeit
案ànFall

冤 bedeutet Ungerechtigkeit und 案 bedeutet Fall – damit wird ein ungerechter Fall bezeichnet.

Zeichen in diesem Wort

Zwei oder mehr bedeutungstragende Teile, deren Bedeutungen sich zu einer neuen verbinden.

  • 冖冖mìDeckel
  • 兔兔tùKaninchen

Die Form von 冤 besteht aus zwei Teilen: 冖 als Deckel und 兔 als Kaninchen.

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Die meisten Zeichen — etwa vier von fünf — sind so gebaut: Ein Teil deutet die Bedeutung an, der andere die Aussprache.

Bedeutungsteil形符xíngfú
Lautteil声符shēngfú
安
安ān案àn
Heute gleicher Laut

案 kombiniert 木, eine holzige/baumartige Form, mit 安, das für den Klang verwendet wird.

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Erscheint in

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