福田 (Fú tián) — (buddhistisches Konzept) Verdienstfeld; gute Taten, die Segen für die Zukunft kultivieren

Definition

Ein buddhistischer Begriff für ein ‚Verdienstfeld‘ – gute Taten (insbesondere Geben, 布施), die karmische Segnungen für die Zukunft säen. Lässt sich locker als ‚Verdienst‘ oder ‚gute Taten‘ übersetzen.

Substantiv
(buddhistisches Konzept) Verdienstfeldgute Taten, die Segen für die Zukunft kultivieren

Beispiele

  • 福田。
    Xíng shàn jiù shì zhǒng Fú tián.
    Gute Taten zu tun bedeutet, ein Feld der Segnungen zu pflanzen.
  • 福田。
    Tā yì shēng jī le hěn duō Fú tián.
    Er hat in seinem Leben viel Verdienst angehäuft.
  • 福田。
    Bù shī shì zhǒng Fú tián de hǎo fāng fǎ.
    Almosen zu geben ist eine gute Möglichkeit, Verdienst zu kultivieren.

Herkunft

Zusammengesetztes Wort
构词法gòucífǎ
偏正piānzhèngBestimmung + Kern

Der erste Teil grenzt den zweiten ein: Er sagt, um welche Art von Sache es sich handelt.

福fúGlück/Segen

福 (Glück/Segen) + 田 (Feld) = ein Feld, auf dem Segen/Meriten angepflanzt werden.

Zeichen in diesem Wort

Die meisten Zeichen — etwa vier von fünf — sind so gebaut: Ein Teil deutet die Bedeutung an, der andere die Aussprache.

Bedeutungsteil形符xíngfú
Lautteil声符shēngfú
畐
畐fú福fú
Heute gleicher Laut

福 kombiniert 示 und 畐 – 示 trägt die Bedeutung, 畐 den Laut.

福 öffnen →

Eine Zeichnung der Sache selbst, über dreitausend Jahre zu wenigen Strichen abgeschliffen.

田 sieht aus wie ein Feld, das in vier Abschnitte unterteilt ist.

田 öffnen →

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